Beste Bedingungen für Reiter und Zuschauer

Das Starterfeld des Dobrock-Turniers ist komplett und wieder einmal beeindruckend. „Auch in diesem Jahr ist es uns gelungen, renommierte Reiter in die Wingst zu locken. Einen hohen Stellenwert haben ebenso die Kreismeisterschaften und die vielfältigen Startmöglichkeiten junger Sportpferde“, freut sich der Geschäftsführer des Unterelbeschen Rolf Michnick auf vier Tage Reitsport pur in der Wingst.

Die 110. Auflage des Traditionsturniers vom 17. bis 20. August in der Wingst bietet die gesamte Bandbreite des Reitsports aller Leistungsklassen. Bei einer Teilnahme von über 600 Reitern und 1300 Pferden, die weit über 3.000 Mal an den Start gehen werden, ist das Programm auf dem Dobrock an vier Prüfungstagen prall gefüllt. Das Engagement und die anstrengenden Wochen der Vorbereitung haben sich für das Team um Turnierchef Dr. Martin Lübbeke gelohnt. „Wir freuen uns alle darauf, dass es endlich wieder los geht auf dem Dobrock“, fiebert auch der Turnierchef dem Auftakt am 17. August auf dem Veranstaltungsgelände an der Hasenbeckallee entgegen.

Die Derbysieger Patricio Muente und Christian Glienewinkel werden genauso am Start sein, wie die renommierten Springreiter Patrick Stühlmeyer, Florian Meyer zu Hartum, Steffen Engfer, Jan Wernke, Gerd und Hendrik Sosath, Josch Löhden und Otto Vaske. Mit dabei sein wird auch der aktuelle Titelverteidiger im Großen Preis Hilmer Meyer. Mit Philip Rüping, Dirk Schröder, Hergen Forkert, Inga Czwalina und Joachim Heyer haben zahlreiche Vorjahressieger ihr Kommen zugesagt. Die beiden erstplatzierten der Landesmeisterschaften Anja-Sabrina Heinsohn und Theresa Engfer sowie die ambitionierten Nachwuchsreiter Lennert Hauschild, Mylen Kruse, Sophie Hinners, Alexander Hinz, Tim-Uwe Hoffmann, Julia Plate und Shooting-Star Alexa Stais werden sicher für spannende und hochklassige Springwettbewerbe sorgen. Dazu gesellen sich die regionalen Größen Steffen Henjes, Lars Stange, Nico Tomfohrde, Heino Henning, Carl-Philipp Knoop und Jordina Schefczyk.

„Der Reiternachwuchs liegt uns besonders am Herzen. Umso erfreulicher, dass wir mit der Qualifikationsrunde in der HGS-Future Pony Challenge, dem Halbfinale der Warsteiner Sportförderung und dem Finale im Hermann-Schridde-Gedächtnispreis gleich drei hochkarätige Prüfungen für die Ponyreiter, Junioren und Junge Reiter im Programm haben“, sieht Dr. Martin Lübbeke eine deutliche Aufwertung des Turniers gerade im Jugendbereichs. Besonders die Nennungszahlen für die Future Pony Challenge haben sich positiv entwickelt. Herausragend ist natürlich, dass die Hermann-Schridde-Stiftung das erste Mal das Dobrock-Turnier als Austragungsort für ihre renommierte Finalprüfung gewählt hat.

Der Anreiz, für Reiter aus ganz Deutschland beim Dobrock-Turnier an den Start zu gehen, ist also ungebrochen. Eine Reitsportveranstaltung dieser Größenordnung lebt insbesondere von seinen guten Reit- und Platzbedingungen. Gerade im Dressurbereich wurden in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen, um auch diese Wettbewerbe auf höchstem Niveau durchführen zu können. Das Starterfeld scheint dem Rechnung zu tragen, denn mit Susan Pape, Svenja Peper, Paula de Boer, Wieger Derk de Boer, Jörn Kubelke, Peter Koch, Andre Hecker und Lena Stegemann werden Dressurreiter in der schweren Klasse ihr Können unter Beweis stellen.

Das Deister-Springpferde-Championat entwickelt sich immer mehr zu einem Anziehungspunkt für Reiter und Zuschauer. Über 300 vier-, fünf- und sechsjährige Nachwuchspferde aller Zuchtgebiete werden ihre hohe Verlangung demonstrieren und ihren jeweiligen Champion küren. Die Schirmherrschaft für das Dobrock-Turnier übernimmt einmal mehr Paul Schockmöhle, der es sich trotz der unmittelbar bevorstehenden Europameisterschaften in Göteborg nicht nehmen lässt, das Niveau der jungen Springpferde persönlich zu begutachten.

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Alexa Stais